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Inside The Writers Room – Jüdische Literatur als Raum für Begegnung, Empathie und Perspektivwechsel | 30 Januar 2026

Inside The Writers Room –
Jüdische Literatur als Raum
für Begegnung, Empathie und
Perspektivwechsel | Januar 30, 2026


Dieser Workshop fand am 30. Januar statt.

Literatur kann mehr sein als Unterhaltung. Sie kann Räume öffnen, Perspektiven verschieben und Begegnungen ermöglichen, die jenseits politischer Schlagwörter stattfinden. In diesem Workshop widmen wir uns jüdischer und israelischer Literatur als einem besonderen Resonanzraum – nicht abstrakt oder theoretisch, sondern über Texte, Stimmen und Erfahrungen, die unmittelbar wirken.

Gemeinsam mit Ariella Chmiel und Linda Rachel Sabiers sprechen wir darüber, was Literatur bewirken kann, warum Geschichten oft mehr vermitteln als Debatten und weshalb es gerade heute wichtig sein kann, über „jüdische Literatur“ zu sprechen.

Anhand ausgewählter Textauszüge kommen wir ins Gespräch: Welche Emotionen lösen Texte aus? Welche Perspektiven eröffnen sie? Was erfahren wir über jüdisches Leben, ohne dass es explizit erklärt werden muss?

Im zweiten interaktiven Teil geht es um Vorurteile, Klischees und kulturelle Bilder. Mit einem offenen und niedrigschwelligen Ansatz untersuchen wir, wie Literatur stereotype Vorstellungen reproduzieren – oder bewusst durchbrechen kann.

Der Workshop richtete sich an alle Interessierten, unabhängig von Vorwissen. Im Mittelpunkt standen Austausch, Neugier und die Erfahrung, dass Literatur leise, aber nachhaltig unseren Blick auf die Welt verändern kann.

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Extremismus, Sprache und Verantwortung – Rückblick auf den Abend vom 29. Januar 2026


Am 29. Januar 2026 kamen Gäste im Rahmen einer Veranstaltung des ZERA Institute in der Alten Münze in Berlin zusammen, um über die Rolle digitaler Räume bei Radikalisierung, Antisemitismus und der Normalisierung von Gewalt zu diskutieren.

Nach der Begrüßung durch Maral Salmassi und Mark Pinhasov präsentierte Prof. Benjamin Folit-Weinberg zentrale Ergebnisse des Forschungsprojekts „Extremismus und Angriffe auf die Demokratie: Online-Radikalisierung, Antisemitismus und KI“ und übernahm die Vorstellung krankheitsbedingt für den Forschungsleiter Dr. Matthias J. Becker.

Im Zuge des Abends wurden zudem Report 1 und Report 2 veröffentlicht, die erstmals empirisch zeigen, wie illiberale Diskurse im digitalen Mainstream entstehen – und diese Befunde in eine politik- und praxisorientierte Forschungsagenda überführen.

Im anschließenden Panel „Worte haben Konsequenzen“, moderiert von Maral Salmassi, diskutierten Seyran Ateş, Ariella Chmiel, Rebecca Schönenbach und Ahmad Mansour über Verantwortung, Sprache und die Grenzen der Toleranz gegenüber extremistischen Ideologien.

Der Abend endete mit einem offenen Get-together und weiterführenden Gesprächen. Wir danken allen Gästen, Panelistinnen und Panelisten sowie unseren Unterstützerinnen und Unterstützern für ihr Engagement.

Worte haben Konsequenzen: Kultur, Narrative und Verantwortung im Umgang mit Antisemitismus und Extremismus

Maral Salmassi moderierte das Panel „Worte haben Konsequenzen: Kultur, Narrative und Verantwortung im Umgang mit Antisemitismus und Extremismus“ mit folgenden Gästen:

  • Seyran Ateş, Rechtsanwältin, Autorin und Frauenrechtlerin, Gründerin der Ibn-Rushd-Goethe-Moschee in Berlin
  • Ariella Chmiel, Politologin und Mitgründerin von Coffee with a Jew
  • Rebecca Schönenbach, unabhängige Beraterin im Bereich Terrorismusbekämpfung und Extremismusprävention
  • Ahmad Mansour, israelisch-deutscher Psychologe und Autor arabisch-palästinensischer Herkunft

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Coffee with a Jew goes Berlin | 28.01.2026

Coffee with a Jew goes Berlin | 28.01.2026


Coffee with a Jew begann als mobile Kaffeebar:
Kaffee trinken, stehen bleiben, ins Gespräch kommen.
Niedrigschwellig, persönlich und offen für alle Fragen.

Coffee with a Jew ist ein Projekt von B’nai B‘rith München und  wurde 2024 von Daniel Gitbud und Ariella Chmiel ins Leben gerufen, um Gespräche über jüdisches Leben zu ermöglichen, Vorurteile abzubauen und Menschen miteinander ins Gespräch zu bringen.

Inzwischen ist Coffee with a Jew nicht nur auf der Straße unterwegs, sondern auch in Schulen, Bildungseinrichtungen und bei Veranstaltungen überall dort, wo wir miteinander ins Gespräch kommen.

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Workshop: Radikale Narrative und Antisemitismus – Verantwortung im pädagogischen Alltag | Januar 15, 2026


In dem praxisorientierten Format des Zera Institute stand die Frage im Mittelpunkt, wie antisemitische, extremistische und demokratiefeindliche Haltungen bei Kindern und Jugendlichen entstehen – und wie pädagogische Fachkräfte ihnen im Alltag reflektiert, sensibel und zugleich wirksam begegnen können. Der Workshop bot einen geschützten Raum für Austausch und Selbstreflexion sowie für den Aufbau konkreter Handlungssicherheit. Anhand realitätsnaher Fallbeispiele wurden Gesprächsstrategien und pädagogische Ansätze erarbeitet, die Lehrkräfte dabei unterstützen, problematische Narrative frühzeitig zu erkennen und konstruktiv zu bearbeiten.

Gemeinsam wurde beleuchtet, wie sich antisemitische und extremistische Deutungsmuster über Familie, Peergroups oder soziale Medien verbreiten, welche Signale auf beginnende Radikalisierung oder Ausgrenzung hinweisen und welche Haltung und Sprache Kinder und Jugendliche stärken können – im Sinne von Empathie, Demokratieverständnis und sozialer Verantwortung.

Geleitet wurde der Workshop von Gabriele Rohmann, Sozialwissenschaftlerin, Journalistin und Co-Leiterin des Archiv der Jugendkulturen. Seit über 25 Jahren arbeitet sie an der Schnittstelle von Jugend-, Pop- und Subkulturen, politischer Bildung, Extremismusprävention und Medienpädagogik und berät Bildungs- und Kultureinrichtungen ebenso wie Behörden. Zweiter Referent war Thomas Riedmann, Sozial- und Kulturanthropologe und angehender Lehrer, der seit vielen Jahren als Referent der politischen Bildung tätig ist, unter anderem mit einem Schwerpunkt auf antisemitismuskritischer Bildungsarbeit.

Wir danken den beteiligten Lehrkräften für die offene, engagierte Zusammenarbeit und das große Interesse. Der Workshop hat erneut gezeigt, wie wichtig reflektierte pädagogische Praxis und fachlicher Austausch sind, um Kinder und Jugendliche frühzeitig gegen antisemitische und extremistische Narrative zu stärken.

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Interner Workshop mit unseren Experten | 11.12.2025


Fachworkshop zu Antisemitismus, Extremismus und Präventionsansätzen

Der interne Workshop des Zera Institute fand am 11.12.2025 in erweiterter Expertenbesetzung statt. Teilnehmend waren Seyran Ateş, Güner Balci, Siegmund Königsberg, Beauftragter gegen Antisemitismus der Jüdischen Gemeinde zu Berlin, Hudhaifa Al-Mashhadani, Ali Ertan Toprak sowie Burkard Dregger.

Im Rahmen des Workshops wurden aktuelle Entwicklungen antisemitischer und islamistischer Radikalisierungsphänomene im Berliner Kontext analysiert. Thematisiert wurden insbesondere Formen extremistischer Mobilisierung, die Rolle sozialer Medien und informeller Netzwerke sowie Wechselwirkungen zwischen Online-Diskursen und Ereignissen im öffentlichen Raum.

Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Auseinandersetzung mit unterschiedlichen politischen und gesellschaftlichen Milieus sowie auf der fachlichen Einordnung spezifischer Erscheinungsformen von Antisemitismus. Die Diskussion verband sicherheitspolitische, bildungsbezogene und zivilgesellschaftliche Perspektiven.

Der Workshop war als internes, nicht öffentliches Arbeitsformat konzipiert und bildet eine inhaltliche Grundlage für zukünftige Forschungsarbeiten, Publikationen und Veranstaltungsformate des Zera Institute.

Kurzbiografische Angaben der Teilnehmenden


  • Seyran Ateş

    Rechtsanwältin, Autorin und Frauenrechtlerin. Gründerin der Ibn-Rushd-Goethe-Moschee in Berlin.

  • Güner Yasemin Balcı

    Journalistin, Autorin und Integrationsbeauftragte des Bezirks Neukölln.

  • Sigmount A. Königsberg

    Beauftragter gegen Antisemitismus der Jüdischen Gemeinde zu Berlin.

  • Hudhaifa Al-Mashhadani

    Schulleiter der Ibn-Khaldun-Schule in Berlin-Neukölln.

  • Ali Ertan Toprak

    Bundesvorsitzender der Kurdischen Gemeinde Deutschland.

  • Burkard Dregger

    Sprecher der CDU-Fraktion im Abgeordnetenhaus von Berlin für Innenpolitik.

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Interne Expertenrunde | 03.12.2025


Analytischer Austausch zu Antisemitismus, Islamismus und gesellschaftlicher Radikalisierung

Am 03.12.2025 fand die erste interne Expertenrunde des Zera Institute in einem geschlossenen Arbeitsformat statt. An dem fachlichen Austausch nahmen Seyran Ateş, Siegmund Königsberg, Beauftragter gegen Antisemitismus der Jüdischen Gemeinde zu Berlin, sowie Ali Ertan Toprak teil.

Im Mittelpunkt der Diskussion standen aktuelle Erscheinungsformen von Antisemitismus und Islamismus in Deutschland sowie Fragen der Radikalisierung in unterschiedlichen gesellschaftlichen Kontexten. Erörtert wurden dabei unter anderem Dynamiken der Verbreitung extremistischer Narrative im öffentlichen Raum sowie in digitalen Umgebungen. Ein weiterer Fokus lag auf der Analyse struktureller Herausforderungen im Umgang mit Radikalisierungsprozessen durch Politik, Zivilgesellschaft und staatliche Institutionen.

Die Runde diente dem internen fachlichen Austausch, der begrifflichen Präzisierung und der Vorbereitung weiterführender Forschungs- und Bildungsformate des Zera Institute.

Kurzbiografische Angaben der Teilnehmenden


  • Seyran Ateş

    Rechtsanwältin, Autorin und Frauenrechtlerin. Gründerin der Ibn-Rushd-Goethe-Moschee in Berlin.

  • Sigmount A. Königsberg

    Beauftragter gegen Antisemitismus der Jüdischen Gemeinde zu Berlin.

  • Ali Ertan Toprak

    Bundesvorsitzender der Kurdischen Gemeinde Deutschland.

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Demokratie im Gespräch – Rückblick auf eine bewegende Diskussion


Am 4. November kamen wir zusammen, um eine der zentralen Herausforderungen unserer Zeit zu diskutieren – den Niedergang der liberalen Demokratie und die zunehmende Radikalisierung im Internet.

Dr. Matthias J. Becker stellte die Arbeit des Instituts sowie die wichtigsten Ergebnisse seines internationalen Forschungsprojekts Decoding Antisemitism vor. Anschließend folgte eine aufschlussreiche Podiumsdiskussion mit Melody Sucharewicz, Michaela Dudley und Karoline Preisler, moderiert von unserer Vorsitzenden Maral Salmassi.

Wir vom Zera Institute sind überzeugt: Verständnis ist der erste Schritt zum Handeln. Durch die Verbindung von Wissenschaft, Bildung, Kunst und Medien schaffen wir neue Wege, um Hass entgegenzutreten – und die Demokratie mit Wissen, Kreativität und menschlicher Verbundenheit zu stärken.

Ein herzliches Dankeschön an unsere Unterstützerinnen und Unterstützer sowie an unsere Gäste – Ihre Anwesenheit und Ihr Engagement haben diesen Abend zu etwas ganz Besonderem gemacht.

Vortrag von Dr. Matthias J. Becker

Vorstellung der Arbeit des Instituts und zentrale Erkenntnisse aus dem internationalen Forschungsprojekt „Decoding Antisemitism“.


Worte haben Konsequenzen: Kultur, Narrative und Verantwortung im Umgang mit Antisemitismus und Extremismus

Maral Salmassi moderierte das Panel „Worte haben Konsequenzen: Kultur, Narrative und Verantwortung im Umgang mit Antisemitismus und Extremismus“ mit folgenden Gästen:

  • Dr. Melody Sucharewicz, israelische Beraterin für politische Kommunikation und Strategie

  • Karoline Preisler, Paul-Spiegel-Preisträgerin 2025, Juristin und Aktivistin

  • Dr. Michaela Dudley, Journalistin

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