Inside The Writers Room –
Jüdische Literatur als Raum
für Begegnung, Empathie und
Perspektivwechsel | Januar 30, 2026
Dieser Workshop fand am 30. Januar statt.
Literatur kann mehr sein als Unterhaltung. Sie kann Räume öffnen, Perspektiven verschieben und Begegnungen ermöglichen, die jenseits politischer Schlagwörter stattfinden. In diesem Workshop widmen wir uns jüdischer und israelischer Literatur als einem besonderen Resonanzraum – nicht abstrakt oder theoretisch, sondern über Texte, Stimmen und Erfahrungen, die unmittelbar wirken.
Gemeinsam mit Ariella Chmiel und Linda Rachel Sabiers sprechen wir darüber, was Literatur bewirken kann, warum Geschichten oft mehr vermitteln als Debatten und weshalb es gerade heute wichtig sein kann, über „jüdische Literatur“ zu sprechen.
Anhand ausgewählter Textauszüge kommen wir ins Gespräch: Welche Emotionen lösen Texte aus? Welche Perspektiven eröffnen sie? Was erfahren wir über jüdisches Leben, ohne dass es explizit erklärt werden muss?
Im zweiten interaktiven Teil geht es um Vorurteile, Klischees und kulturelle Bilder. Mit einem offenen und niedrigschwelligen Ansatz untersuchen wir, wie Literatur stereotype Vorstellungen reproduzieren – oder bewusst durchbrechen kann.
Der Workshop richtete sich an alle Interessierten, unabhängig von Vorwissen. Im Mittelpunkt standen Austausch, Neugier und die Erfahrung, dass Literatur leise, aber nachhaltig unseren Blick auf die Welt verändern kann.