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Autor: zera

Wie Maral Salmassi und jüdische Mitarbeiterinnen zur Zielscheibe wurden

Jenseits des Journalismus: Die Kampagne gegen ZERA


Seit Monaten sind Maral Salmassi, jüdische Mitarbeiterinnen und das ZERA Institute Ziel einer aggressiven medialen Kampagne, an der sich neben dem SPIEGEL auch die taz und der Tagesspiegel beteiligt haben. Die Speerspitze dieser Kampagne bildete die Berichterstattung des SPIEGEL-Journalisten Hannes Schrader. Internationale Experten und Partner wurden mit suggestiven Anfragen und unterschwelligen Aufforderungen kontaktiert, sich vom Institut zu distanzieren.

Besonders verstörend ist der Umgang mit zwei jüdischen Mitarbeiterinnen, die als Kriegsflüchtlinge nach Deutschland kamen und im SPIEGEL auf verzerrte und teils sexistisch anmutende Weise dargestellt wurden. Für eine der beiden, die schwerbehindert ist, hatte die Berichterstattung erhebliche gesundheitliche Folgen.

Ein weiterer bemerkenswerter Zusammenhang: Ein afghanischstämmiger Politiker und Anwalt der Linkspartei mit dokumentierten israelfeindlichen Äußerungen, der seit Monaten politisch und juristisch gegen die Berliner Antisemitismusförderung vorgeht, wird für den SPIEGEL zur zentralen Quelle in genau diesem Komplex.

Peter Hesse hat für die Ruhrbarone Dokumente und Korrespondenzen geprüft, Widersprüche untersucht und die politischen Hintergründe dieser Berichterstattung nachgezeichnet. Seine Recherche sollte jeder lesen, der verstehen möchte, was hier seit Monaten geschieht:

Hat DER SPIEGEL ein Antisemitismusproblem?

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  • Jetzt spricht Maral Salmassi: Die Frau, die im Zentrum der Berliner Fördergeldaffäre stehen soll

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  • Der erbitterte Streit um Berliner Millionen-Gelder

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  • Germany can no longer blame only the far Right for antisemitism – opinion

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Neue Forschungsberichte veröffentlicht

Neue Forschungsberichte veröffentlicht

Unsere aktuellen Reports analysieren, wie sich Online-Radikalisierung, Antisemitismus und Gewaltlegitimation in digitalen Räumen entwickeln – und welche Rolle Influencer, Kommentarspalten und algorithmische Verstärkung dabei spielen. Die Berichte verbinden empirische Forschung mit konkreten politik- und praxisrelevanten Implikationen.

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Inside The Writers Room – Jüdische Literatur als Raum für Begegnung, Empathie und Perspektivwechsel | 30 Januar 2026

Inside The Writers Room –
Jüdische Literatur als Raum
für Begegnung, Empathie und
Perspektivwechsel | Januar 30, 2026


Dieser Workshop fand am 30. Januar statt.

Literatur kann mehr sein als Unterhaltung. Sie kann Räume öffnen, Perspektiven verschieben und Begegnungen ermöglichen, die jenseits politischer Schlagwörter stattfinden. In diesem Workshop widmen wir uns jüdischer und israelischer Literatur als einem besonderen Resonanzraum – nicht abstrakt oder theoretisch, sondern über Texte, Stimmen und Erfahrungen, die unmittelbar wirken.

Gemeinsam mit Ariella Chmiel und Linda Rachel Sabiers sprechen wir darüber, was Literatur bewirken kann, warum Geschichten oft mehr vermitteln als Debatten und weshalb es gerade heute wichtig sein kann, über „jüdische Literatur“ zu sprechen.

Anhand ausgewählter Textauszüge kommen wir ins Gespräch: Welche Emotionen lösen Texte aus? Welche Perspektiven eröffnen sie? Was erfahren wir über jüdisches Leben, ohne dass es explizit erklärt werden muss?

Im zweiten interaktiven Teil geht es um Vorurteile, Klischees und kulturelle Bilder. Mit einem offenen und niedrigschwelligen Ansatz untersuchen wir, wie Literatur stereotype Vorstellungen reproduzieren – oder bewusst durchbrechen kann.

Der Workshop richtete sich an alle Interessierten, unabhängig von Vorwissen. Im Mittelpunkt standen Austausch, Neugier und die Erfahrung, dass Literatur leise, aber nachhaltig unseren Blick auf die Welt verändern kann.

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Extremismus, Sprache und Verantwortung – Rückblick auf den Abend vom 29. Januar 2026


Am 29. Januar 2026 kamen Gäste im Rahmen einer Veranstaltung des ZERA Institute in der Alten Münze in Berlin zusammen, um über die Rolle digitaler Räume bei Radikalisierung, Antisemitismus und der Normalisierung von Gewalt zu diskutieren.

Nach der Begrüßung durch Maral Salmassi und Mark Pinhasov präsentierte Prof. Benjamin Folit-Weinberg zentrale Ergebnisse des Forschungsprojekts „Extremismus und Angriffe auf die Demokratie: Online-Radikalisierung, Antisemitismus und KI“ und übernahm die Vorstellung krankheitsbedingt für den Forschungsleiter Dr. Matthias J. Becker.

Im Zuge des Abends wurden zudem Report 1 und Report 2 veröffentlicht, die erstmals empirisch zeigen, wie illiberale Diskurse im digitalen Mainstream entstehen – und diese Befunde in eine politik- und praxisorientierte Forschungsagenda überführen.

Im anschließenden Panel „Worte haben Konsequenzen“, moderiert von Maral Salmassi, diskutierten Seyran Ateş, Ariella Chmiel, Rebecca Schönenbach und Ahmad Mansour über Verantwortung, Sprache und die Grenzen der Toleranz gegenüber extremistischen Ideologien.

Der Abend endete mit einem offenen Get-together und weiterführenden Gesprächen. Wir danken allen Gästen, Panelistinnen und Panelisten sowie unseren Unterstützerinnen und Unterstützern für ihr Engagement.

Worte haben Konsequenzen: Kultur, Narrative und Verantwortung im Umgang mit Antisemitismus und Extremismus

Maral Salmassi moderierte das Panel „Worte haben Konsequenzen: Kultur, Narrative und Verantwortung im Umgang mit Antisemitismus und Extremismus“ mit folgenden Gästen:

  • Seyran Ateş, Rechtsanwältin, Autorin und Frauenrechtlerin, Gründerin der Ibn-Rushd-Goethe-Moschee in Berlin
  • Ariella Chmiel, Politologin und Mitgründerin von Coffee with a Jew
  • Rebecca Schönenbach, unabhängige Beraterin im Bereich Terrorismusbekämpfung und Extremismusprävention
  • Ahmad Mansour, israelisch-deutscher Psychologe und Autor arabisch-palästinensischer Herkunft

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Coffee with a Jew goes Berlin | 28.01.2026

Coffee with a Jew goes Berlin | 28.01.2026


Coffee with a Jew begann als mobile Kaffeebar:
Kaffee trinken, stehen bleiben, ins Gespräch kommen.
Niedrigschwellig, persönlich und offen für alle Fragen.

Coffee with a Jew ist ein Projekt von B’nai B‘rith München und  wurde 2024 von Daniel Gitbud und Ariella Chmiel ins Leben gerufen, um Gespräche über jüdisches Leben zu ermöglichen, Vorurteile abzubauen und Menschen miteinander ins Gespräch zu bringen.

Inzwischen ist Coffee with a Jew nicht nur auf der Straße unterwegs, sondern auch in Schulen, Bildungseinrichtungen und bei Veranstaltungen überall dort, wo wir miteinander ins Gespräch kommen.

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Workshop: Radikale Narrative und Antisemitismus – Verantwortung im pädagogischen Alltag | Januar 15, 2026


In dem praxisorientierten Format des Zera Institute stand die Frage im Mittelpunkt, wie antisemitische, extremistische und demokratiefeindliche Haltungen bei Kindern und Jugendlichen entstehen – und wie pädagogische Fachkräfte ihnen im Alltag reflektiert, sensibel und zugleich wirksam begegnen können. Der Workshop bot einen geschützten Raum für Austausch und Selbstreflexion sowie für den Aufbau konkreter Handlungssicherheit. Anhand realitätsnaher Fallbeispiele wurden Gesprächsstrategien und pädagogische Ansätze erarbeitet, die Lehrkräfte dabei unterstützen, problematische Narrative frühzeitig zu erkennen und konstruktiv zu bearbeiten.

Gemeinsam wurde beleuchtet, wie sich antisemitische und extremistische Deutungsmuster über Familie, Peergroups oder soziale Medien verbreiten, welche Signale auf beginnende Radikalisierung oder Ausgrenzung hinweisen und welche Haltung und Sprache Kinder und Jugendliche stärken können – im Sinne von Empathie, Demokratieverständnis und sozialer Verantwortung.

Geleitet wurde der Workshop von Gabriele Rohmann, Sozialwissenschaftlerin, Journalistin und Co-Leiterin des Archiv der Jugendkulturen. Seit über 25 Jahren arbeitet sie an der Schnittstelle von Jugend-, Pop- und Subkulturen, politischer Bildung, Extremismusprävention und Medienpädagogik und berät Bildungs- und Kultureinrichtungen ebenso wie Behörden. Zweiter Referent war Thomas Riedmann, Sozial- und Kulturanthropologe und angehender Lehrer, der seit vielen Jahren als Referent der politischen Bildung tätig ist, unter anderem mit einem Schwerpunkt auf antisemitismuskritischer Bildungsarbeit.

Wir danken den beteiligten Lehrkräften für die offene, engagierte Zusammenarbeit und das große Interesse. Der Workshop hat erneut gezeigt, wie wichtig reflektierte pädagogische Praxis und fachlicher Austausch sind, um Kinder und Jugendliche frühzeitig gegen antisemitische und extremistische Narrative zu stärken.

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