Verstehen, wie radikale Narrative und Antisemitismus wirken – Verantwortung im pädagogischen Alltag
Ziel ist es, ein vertieftes Verständnis dafür zu entwickeln, wie antisemitische, extremistische oder demokratiefeindliche Haltungen bei Kindern und Jugendlichen entstehen – und wie man im pädagogischen Alltag sensibel, reflektiert und zugleich wirksam damit umgehen kann.
Der Workshop bietet einen geschützten Raum für Austausch, Selbstreflexion und den Aufbau praktischer Handlungssicherheit. Im Mittelpunkt stehen konkrete Fallbeispiele, Gesprächsstrategien und pädagogische Ansätze für den Umgang mit antisemitischen oder radikalen Narrativen.
Thematische Schwerpunkte
- Wie antisemitische und extremistische Narrative entstehen und sich über Familie, Freundeskreis oder soziale Medien verbreiten
- Welche Signale auf Radikalisierung oder Ausgrenzung hinweisen – und wie man sie frühzeitig erkennt
- Wie man im pädagogischen Alltag respektvolle, aufklärende und wirksame Gespräche führt
- Welche Haltung und Sprache Kinder und Jugendliche darin stärkt, Empathie, Demokratieverständnis und soziale Verantwortung zu entwickeln
Zielgruppen
Erzieher und Lehrer aus
- Kindergärten und Kitas
- Grundschulen
- weiterführenden Schulen
- Jugend- und Sozialarbeit
- Einrichtungen der außerschulischen Bildung
Über die Referenten
Gabriele Rohmann ist Sozialwissenschaftlerin, Journalistin und Co-Leiterin des Archivs der Jugendkulturen in Berlin. Seit mehr als 25 Jahren ist sie Expertin für politische und kulturelle Bildung im Spannungsfeld von Jugend-, Pop-, und Subkulturen, Extremismusprävention und Medienpädagogik. Sie arbeitet an der Schnittstelle von Wissenschaft, Praxis und Popkultur und berät Behörden, Bildungseinrichtungen und Kulturinstitutionen.
Thomas Riedmann hat einen Bachelor in Sozial- und Kulturanthropologie und studiert im Master Lehramt. Seit vielen Jahren arbeitet er u.a für das Archiv der Jugendkulturen als Referent der politischen Bildung mit u.a. einem Schwerpunkt auf antisemitismuskritischer