[Workshop 03.02.2026] Verstehen, wie radikale Narrative und Antisemitismus wirken – Verantwortung in Berichterstattung, Medien & Storytelling
Das Zera Institute lädt zu einem praxisorientierten Workshop mit Dr. Gabriele Rohmann ein. Der Abend richtet sich an Journalist:innen, Redakteur:innen, Podcaster:innen, Dokumentarfilmer:innen und Produzent:innen, die sich mit gesellschaftlichen und politischen Themen befassen.
Ziel ist es, ein vertieftes Verständnis dafür zu entwickeln, wie extremistische, antisemitische und demokratiefeindliche Narrative im medialen Raum zirkulieren – und wie verantwortungsvolle, wirkungsvolle Gegennarrative gestaltet werden können.
Der Workshop bietet einen geschützten Raum für reflektierten Austausch, medienethische Schärfung und konkrete Fallarbeit – mit direkter Anwendbarkeit auf journalistische Recherchen, Interviews, Dokumentarfilme und erzählerische Formate.
Thematische Schwerpunkte
- Wie sich ideologische Strategien in Social Media, Popkultur, Jugendszenen und digitalen Bildwelten verankern
- Wie Desinformation, Gender-Ideologie und Feindbildkonstruktionen medienlogisch funktionieren
- Wie Medienschaffende diese Dynamiken erkennen, dekonstruieren und transformieren können – ohne sie unbeabsichtigt zu verstärken
- Entwicklung von Storytelling- und Kommunikationsstrategien, die demokratische Resilienz und kulturelle Intelligenz stärken
Für wen?
Für professionelle Akteur:innen aus
- Journalismus (Print, TV, Podcast, Online)
- Dokumentarfilm & investigative Recherche
- Entwicklung und Produktion serieller Formate
- Kultur-, Gesellschafts- oder Jugendberichterstattung
- Kommunikations- und Öffentlichkeitsarbeit von Medienhäusern & Kulturinstitutionen
Über die Referentin – Dr. Gabriele Rohmann
Dr. Gabriele Rohmann ist Medienwissenschaftlerin und Direktorin des Archivs der Jugendkulturen in Berlin. Seit über 25 Jahren forscht und arbeitet sie an der Schnittstelle von Jugendkultur, Extremismusprävention und Medienanalyse. Sie berät Redaktionen, Kulturinstitutionen und politische Bildungseinrichtungen und gilt als eine der profiliertesten Expertinnen, wenn es darum geht, Radikalisierungstendenzen in jugendkulturellen und digitalen Milieus frühzeitig zu erkennen und zu entschlüsseln.